Dienstag, September 25, 2018

Bekenntnis zu Demokratie und Dialog / Bruhrainer Zeitung über den DIF (Fortsetzung Teil 2) - KW 10/2018

Bekenntnis zu Demokratie und Dialog/ Bruhrainer Zeitung über den DIF (Fortsetzung Teil 2) 

Weiter schreibt sich der DIF auf die Fahne: „Die christlichen sowie muslimischen Wertegrundlagen wie Respekt vor der Schöpfung, Menschenwürde, Achtung von Familie und religiöse Überzeugungen bejahen wir gemeinsam. Christen, Muslime sowie Anders- und Nichtgläubige sollten auf der Basis gemeinsamer Werte zusammenarbeiten.

Wir als Verein bekennen uns hiermit zu Demokratie und Dialog, zu Freundschaft und Frieden. Fremdenfeindliche Tendenzen, Parallelgesellschaften, Extremismus, Zwang und Gewalt haben bei uns keinen Platz.“

Eine wichtige Rolle spielte von Anfang an der Dialog. Deshalb wurde der Begriff auch in den Vereinsnamen aufgenommen. Ihr gemeinsames Credo: Am Ziel sind wir erst, wenn wir keinen Integrationsverein mehr brauchen, weil Zusammenarbeit und Freundschaft, Toleranz und Offenheit, Respekt und Achtung vor den Mitmenschen und ihren Kulturen zu Selbstverständlichkeiten geworden sind.“

Der DIF zählt etwa 80 aktive Mitglieder mit einem hohen Frauenanteil (deshalb der gelegentliche Begriff „Frauenpowertruppe“) und kann auf einen Freundeskreis von gut 200 bis 300 Personen verweisen. Aus 30 Terminen bestehen die Jahresprogramme. Bislang erhielt der Verein schon mehrere Auszeichnungen und Ehrungen, etwa Preise und Auszeichnungen von „big-FM“, „dm“ (Helferherzen), vom Landratsamt Karlsruhe, vom BUND (Umweltpreis).

Ebru Baz, 38-jährige Unternehmerin, organisiert mit ihren Helfern seit 2009 jedes Jahr das „Benefizhoffest der Kulturen“. Dazu kommen etwa 1.500 Besucher und setzen damit auch ein Zeichen für Solidarität und Toleranz. Wohl deshalb ist der Event inzwischen das weitaus größte Integrationsfest der Region. Was durch den Verein erwirtschaftet wird, etwa bei diesem Hoffest, bekommen Hilfsbedürftige, beispielsweise das Kinderhospiz, der Verein „Waghäusel hilft“, der Vogelpark Kirrlach, der „Konvoi der Hoffnung“ und die „Kinderhilfe Senegal“: Bislang spendete der DIF gut 20.000 Euro.

Bildunterschrift: Natalie Schwender (Stell. Vorsitzende beim Neujahrsempfang)

 

Scroll to top