Mittwoch, August 12, 2020

Vorstellung Natalie Schwender - KW 27 / 20

In unregelmäßigen Abständen stellt der Verein für Dialog, Integration und Freundschaft (DIF) seine Mitglieder und Mitstreiter(innen) vor, auf die er sehr stolz ist. Diese legen auch dar, warum sie im Integrationsverein mitarbeiten. Vielleicht lässt sich dadurch der/die eine oder andere für eine Mitarbeit im DIF gewinnen. Bitte ggf. bei der Vorsitzenden Ebru Baz melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Heute stellt der Verein die 38-jährige Natalie Schwender vor. Sie ist von Beruf Lehrerin und seit 2013 stellvertretende Vereinsvorsitzende.

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Warum ist sie dabei?

„Humanes Zusammenleben, Integration, braucht zuerst vor allem Raum in den Köpfen und Herzen der Menschen.“ Dieses Zitat von Richard von Weizäcker sagt viel aus. Um Raum in Köpfen und Herzen aller Beteiligten zu schaffen, müssen Vorurteile abgebaut werden: Und dies geht nur, indem man sich kennenlernt.

Fast von Anfang an war ich im DIF aktiv und direkt integriert. Integration muss ja nicht unbedingt heißen, dass man aus einem fremden Land in ein anderes immigriert.

Ich kam vor 12 Jahren aus einem sehr ländlichen Ort im Saarland als Lehrkraft nach Speyer. Nicht nur dort wurde ich sehr gut aufgenommen.

Über einige Umwege lernte ich die Gründungsmitglieder des Vereins kennen und war von der Sache begeistert. Ich wurde wie in eine Familie aufgenommen.

Hier lernte ich noch intensiver mit den Augen anderer zu sehen und auch mit dem Herzen anderer zu fühlen.

Ich bekam einen Einblick in andere Kulturen. Aber auch die anderen Mitglieder des Vereins interessierten sich für mein Leben und meine Geschichte, ohne dass mich jemand verändern wollte.

Viele Dinge, die ich anhand der Vielfalt der Menschen im Verein gelernt habe, kann ich auch auf meinen Schulalltag übertragen, um kulturelle Zusammenhänge zu verstehen.

Die Arbeit im Verein trägt dazu bei, Raum in Köpfen und vielleicht auch in den Herzen zu schaffen und somit ein Leben miteinander und nicht ein Leben nur nebeneinander zu fördern.“

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