Samstag, Dezember 16, 2017

Zeichen für friedliches Miteinander - Wochenblatt 14.10.2015

VON MONIKA EISELE

Wiesental. Ungefähr 350Menschen waren am vergangenen Samstag dem Aufruf der Initiative „Waghäusel hilft“ und des Integrationsvereins zur Gegen-Demonstration „Kein Platz für Rassismus in Waghäusel“ gefolgt, nachdem die Gruppierung „Steh auf für Deutschland“ eine Demo im Waghäuseler Stadtteil angemeldet hatte.

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Friedlicher Protest gegen Propaganda - Oberbürgermeister Heiler: Kein Platz für radikale Verführer / Über 300 Demonstranten in Wiesental - BNN 12.10.2015

Von Wener Schmidhuber und Daniel Streib

Waghäusel-Wiesental. Mehr als 300 Menschen haben am Samstag in Wiesental ein öffentliches Zeichen gegen Ausländerfeindlichkeit und Intoleranz gesetzt. Zu der Kundgebung „Kein Platz für Rassismus“ hatten der Waghäuseler Integrationsverein und die „Initiative Waghäusel hilft“ aufgerufen, nachdem die Gruppe „Steh auf für Deutschland“ eine Demo angemeldet hatte. Die rechtsradikale Gruppierung war wie zwei Wochen zuvor in Bruchsal (die BNN berichteten) deutlich in der Minderheit. Das erklärte Ziel, mehr Menschen zu mobilisieren als zuvor in Bruchsal, wurde verfehlt, im Mittelzentrum waren 900 Bürgerliche gegen 41 Rechtsaußen vertreten.

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Neun „Patrioten“ gegen 250 Philipps-burger, Waghäuseler und Malscher - BNN 31.08.2015


Aufmarsch der Rechten entlang des Saalbachs/Zwei mögliche Eskalationen ver-hindert

Philippsburg (ber). 200 „Patrioten“ sollten es werden, die aufstehen und sich am Aufzug „Steh auf für Deutschland“ durch Philippsburg be-teiligen, so die offiziell geäußerte Erwartung des Veranstalters. Kurz vor dem Start ließen die abmarschbe-reiten sechs Schwarzgekleidete wis-sen, sie warten noch auf die „rest-lichen 70“ im nächsten ankommenden Zug. Schließlich begleitete ein Großaufgebot der Polizei mit 30 Mann und mehreren Blaulichtfahrzeugen ge-rade mal neun Hooligans durch das Saalbach-Sträßchen. Nach etwa einem Kilometer löste sich die Protestpa-rade auf. Das Gelände am Bahnhof hielten zwischenzeitlich die 250 Gegendemonstranten (so die Zahlenanga-be der Polizei) besetzt.

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Aufmarsch der Rechten in Philippsburg, Bruchsal und Wiesental - BNN 29.08.2015


Integrationsverein und „Waghäusel hilft“ bereiten bereits Gegendemo vor

Philippsburg/Waghäusel (ber). Wie es der Zufall so will: Im Heimatmuseum Philippsburg hängen derzeit etliche Bilder von Aufmärschen. Nach 80 Jahren dienen die Straßen der Stadt wieder für Stiefel-Aufmärsche. Unter der Parole „Steh auf für Deutschland“ sind Demonstrationen in Philippsburg (29. August), in Bruchsal (26. September), Wiesental (10. Oktober) und in weiteren Städten der Umgebung geplant - und bereits angemeldet und auch genehmigt. „Wir können keine andere Entscheidung treffen“, erklären die Stadtverwaltungen unter Verweis auf das Demonstrationsrecht. Überraschend kurzfristig erfolgte die Wahl von Philippsburg: zum Austragungsort: mittwochs für samstags. Um 14 Uhr wollen sich vor dem Bahnhof die Aufmarschbereiten zum Abmarsch treffen.

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Nahezu 15.000 Euro an Spenden übergeben Sämtliche Einnahmen 2015 an fünf Initiativen und Hilfsorganisationen - BNN 10.08.2015


Waghäusel (ber). „Wir helfen und ma-chen keine Unterschiede zwischen Deutschen, Migranten und Flüchtlin-gen, zwischen Ausländern und Frem-den, zwischen Bedürftigen in Waghäu-sel oder in Bretten. Wir sind dort, wo Hilfe gebraucht wird“, bekunden die zahlreichen Mitstreiter und Weg-gefährten übereinstimmend. Der erst 2009 gegründete „Verein für Dialog, Integration und Freundschaft Waghäu-sel“ will weiterhin Gutes in mehrfa-cher Hinsicht tun. So verfolgt er nicht nur offensiv und konsequent seine Ziele, wie sie der Name aus-weist. Den Erlös des Waghäuseler „Benefiz-Hoffest der Kulturen“ stellte der Integrationsverein dies-mal gleich fünf Initiativen und Hilfsorganisationen zur Verfügung.

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