Freitag, Juli 20, 2018

Neun „Patrioten“ gegen 250 Philipps-burger, Waghäuseler und Malscher - BNN 31.08.2015


Aufmarsch der Rechten entlang des Saalbachs/Zwei mögliche Eskalationen ver-hindert

Philippsburg (ber). 200 „Patrioten“ sollten es werden, die aufstehen und sich am Aufzug „Steh auf für Deutschland“ durch Philippsburg be-teiligen, so die offiziell geäußerte Erwartung des Veranstalters. Kurz vor dem Start ließen die abmarschbe-reiten sechs Schwarzgekleidete wis-sen, sie warten noch auf die „rest-lichen 70“ im nächsten ankommenden Zug. Schließlich begleitete ein Großaufgebot der Polizei mit 30 Mann und mehreren Blaulichtfahrzeugen ge-rade mal neun Hooligans durch das Saalbach-Sträßchen. Nach etwa einem Kilometer löste sich die Protestpa-rade auf. Das Gelände am Bahnhof hielten zwischenzeitlich die 250 Gegendemonstranten (so die Zahlenanga-be der Polizei) besetzt.

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Aufmarsch der Rechten in Philippsburg, Bruchsal und Wiesental - BNN 29.08.2015


Integrationsverein und „Waghäusel hilft“ bereiten bereits Gegendemo vor

Philippsburg/Waghäusel (ber). Wie es der Zufall so will: Im Heimatmuseum Philippsburg hängen derzeit etliche Bilder von Aufmärschen. Nach 80 Jahren dienen die Straßen der Stadt wieder für Stiefel-Aufmärsche. Unter der Parole „Steh auf für Deutschland“ sind Demonstrationen in Philippsburg (29. August), in Bruchsal (26. September), Wiesental (10. Oktober) und in weiteren Städten der Umgebung geplant - und bereits angemeldet und auch genehmigt. „Wir können keine andere Entscheidung treffen“, erklären die Stadtverwaltungen unter Verweis auf das Demonstrationsrecht. Überraschend kurzfristig erfolgte die Wahl von Philippsburg: zum Austragungsort: mittwochs für samstags. Um 14 Uhr wollen sich vor dem Bahnhof die Aufmarschbereiten zum Abmarsch treffen.

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Nahezu 15.000 Euro an Spenden übergeben Sämtliche Einnahmen 2015 an fünf Initiativen und Hilfsorganisationen - BNN 10.08.2015


Waghäusel (ber). „Wir helfen und ma-chen keine Unterschiede zwischen Deutschen, Migranten und Flüchtlin-gen, zwischen Ausländern und Frem-den, zwischen Bedürftigen in Waghäu-sel oder in Bretten. Wir sind dort, wo Hilfe gebraucht wird“, bekunden die zahlreichen Mitstreiter und Weg-gefährten übereinstimmend. Der erst 2009 gegründete „Verein für Dialog, Integration und Freundschaft Waghäu-sel“ will weiterhin Gutes in mehrfa-cher Hinsicht tun. So verfolgt er nicht nur offensiv und konsequent seine Ziele, wie sie der Name aus-weist. Den Erlös des Waghäuseler „Benefiz-Hoffest der Kulturen“ stellte der Integrationsverein dies-mal gleich fünf Initiativen und Hilfsorganisationen zur Verfügung.

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Migranten beim THW möglich und erwünscht / Informationsaustausch mit interessiertem Integrationsverein BNN 06.08.2015


Waghäusel (ber). Das THW lernt wohl vom Sport und schaut sich um nach jungen Leuten mit Migrationshintergrund. Gerade Jugendliche und junge Erwachsene könnte das Technische Hilfswerk gut gebrauchen: in Waghäusel ebenso wie in anderen Regionen. Vorbilder für Bemühungen um Zuwachs gibt es: So hat der Deut-sche Handballbund (DHB) zuletzt die Kampagne „Integration gelingt spielend!“ angestoßen. „Wenn wir hier in Baden-Württemberg einen Migrationsanteil von über 26 Prozent haben, warum sollten wir diese große Bevölkerungsgruppe nicht in unsere Arbeit einbinden wollen“, hieß es vor Ort.

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Freundschaft und friedliches Miteinander statt Fremdenhass - BNN 08.06.2015



Größtes internationales Integrationsfest der weiten Region mit 1.400 Besuchern

Waghäusel (ber). Hier sind keine selbsternannten „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA) zu finden, hier wird Freundschaft dem Fremdenhass gegenübergestellt, Toleranz der Intoleranz, Menschenwürde der Menschenverachtung, meinte eine junge Besucherin. Wohl auch deshalb ist das „Benefizhoffest der Kulturen“ inzwischen das weitaus rationsfest der Region. „Wir beneiden euch“, ließ jemand aus dem Nachbarlandkreis wissen. Mit rund 1.400 Freunden und Unterstützern kam ein imposantes einträchtiges „Fest der Freundschaft“ zustande. „Wir sind stolz: Das ist Waghäusel, das sind unsere Nachbargemeinden“, hieß es. Die Werte, die sich der weiter wachsende Verein auf die Fahnen geschrieben hat, „Dialog, Integration und Freundschaft“, prägten die Großveranstaltung.

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