Freitag, April 20, 2018

„Soll Zeichen für Dank und Anerkennung sein“ Integrationsverein schreibt regionalen Integrationspreis aus - BNN 30.08.2014

 

Seit 2010 vergibt der „Verein für Dialog, Integration und Freundschaft (DIF)“ in der Stadt Waghäusel, kurz „Integrationsverein“ genannt, einen „Integrationspreis“ in Form einer großen Urkunde aus De-korglas. Mit dieser Auszeichnung soll ein „besonders vorbildliches Engagement“ von Schulen, Institutionen, Vereinen, Gruppen und Privatpersonen gewürdigt werden, die sich im alltäglichen Leben um die Förderung der Integration und der Gleichberechtigung ausländischer Mit-bürger verdient gemacht haben. Mit Blick auf die anstehende Vergabe beim Neujahrsempfang sollen die Modalitäten geändert werden. Bislang haben die DIF-Verantwortlichen selbst nach geeigneten Empfängern gesucht, jetzt sollen eigene Bewerbungen und Empfehlungen von Dritten möglich sein, damit alle, die ent-sprechende Verdienste aufzuweisen haben, die gleichen Chancen haben.

 

Der Verein verleiht den regionalen Integrationspreis (also über die Grenzen der Stadt Waghäusel hinaus), um sowohl das geleistete Engagement als auch die Durchführung innovativer Projekte zu würdigen. „Es ist ein Dank und zugleich eine Anerkennung für diejenigen, die sich im alltäglichen Leben um die Integration und Gleichberechtigung ausländischer Bürgerinnen und Bürger besonders verdient gemacht haben und für eine gegenseitige Achtung der Kulturen eintreten“, so die Vorsitzende Ebru Baz.

Integration bezeichnete sie als einen Prozess, der sich auf die gesamte Gesellschaft beziehe. Grundlage für Integration seien Toleranz und Anerkennung, das Ziel sei ein Zusammenleben ohne Ausgrenzung. „Migration und Integration haben eine zentrale Bedeutung nicht nur in unserem Land, sondern in ganz Europa.“ Eine wichtige Rolle im Ausbau der Zusammenarbeit spielen auch die Vereine und Verbände, wenn es darum gehe, die Teilhabe von Bürgern mit Migrationsbiographien zu fördern und zu fordern. Gerade vor dem Hintergrund, dass vielerorts eine zunehmende Fremdenfeindlichkeit festzustellen ist, hält der Integrationsverein seine Arbeit für einen wichtigen Bestandteil im Miteinander von Menschen verschiedener Herkunft.

Bewerbungen oder Hinweise auf mögliche Empfänger oder auch irgendwelche Empfehlungen sind bis zum 30. September möglich. Der Verein DIF bittet darum, die Tätigkeiten oder Projekte zu beschreiben und die Bewerbung mit Dokumentationsmaterial zu unterstützen. Kriterien für die Bewertung von Maßnahmen sind bei-spielsweise ihre Pionierfunktion, ihr innovativer Ansatz, ihre Nach-haltigkeit sowie der Anteil an ehrenamtlichem Engagement. Zusendungen bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an den Integrationsverein Kolpingstraße 86.

Hier der Originalbericht

Scroll to top