Dienstag, Juni 28, 2022

Integration im Schulunterricht: Ebru Baz informiert in der Realschule Bad Schönborn - KW 3

Integration im Schulunterricht:

Ebru Baz informiert in der Realschule Bad Schönborn

Auf Einladung des Klassenlehrers Rudolf Knapp besucht die Vorsitzende des Waghäuseler Integrationsvereins, Stadträtin Ebru Baz, am 1. Februar die 10. Klasse der Realschule Bad Schönborn. Dort wird sie im Unterricht über Dialog, Integration und Zusammenarbeit informieren: über die Ziele, die sich ihr Verein auf die Fahne geschrieben hat.
Ein erstes Vorgespräch mit den Lehrern Knapp und Paul Ronellenfitsch hat bereits stattgefunden. Wieso kam es zu dieser Einladung? Im Unterricht der 10. Klasse war über das Thema „Migranten“ gesprochen worden. Dabei gab es unterschiedliche Meinungen, Äußerungen und Bewertungen, die es erforderlich machten, die Thematik im Unterricht zu vertiefen.

So entstand die Überlegung, dass jemand in den Schulunterricht kommt und mit den Schülern diskutiert, der selbst einen Migrationshintergrund aufzuweisen hat, der Lebens-, Berufs- und auch politische Erfahrung besitzt.
Ein Aspekt, der immer wieder eine Rolle spielt, ist das Tragen des Kopftuchs in den Schulen. Wie steht Ebru Baz dazu? „Ich bin dagegen und stehe für Laizismus, weil ich für eine Trennung von Staat und Religion bin“, sagt sie und begründet dies. Kopftuch habe mit „Religionsfreiheit“ nichts zu tun. Und was für sie wichtig ist: Das Kopftuch sollte nicht als politische Demonstration verwendet werden.

Die Schüler in Bad Schönborn sollen sich auch ein Bild von ihr machen und ihren Werdegang und ihre politische Einstellung erfahren. Wie lebt man zwischen zwei Kulturen beziehungsweise mit zwei Kulturkreisen? „Ich will vor den Schülern auch meine Denkweise wiedergeben. Wie ich mir eine gelungene, erfolgreiche Integration vorstelle. Was man selbst dafür tun kann“, sagt die Vereinsvorsitzende, die alle Fragen offen, direkt und überzeugend beantworten will.

Nachwuchs beim Integrationsverein - KW 2

Nachwuchs beim Integrationsverein - KW 2


Um die Zukunft braucht sich der Integrationsverein Waghäusel keine Sorgen machen. Noch im alten Jahr konnte die Vereinsvorsitzende Ebru Baz ein ganz junges "Mitglied" begrüßen, das sicherlich in die Fußstapfen seiner Mutter treten und ebenso engagiert mitarbeiten wird. Der Integrationsverein gratuliert den glücklichen Eltern. Der kleine Semi hat gut zu lachen. Er ist schon 52 Zentimeter groß und bringt 3.620 Gramm auf die Waage. Seine Mama Aylin Arabaci-Pfab, Lehrerin und sehr aktives Vereinsmitglied, freut sich riesig. Der stolze Papa heißt Daniel Tolga Pfab. Alle drei wohnen in Wiesental.

Frohe Weihnachten- KW 52

Der "Integrationsverein" wünscht der Bevölkerung "fröhliche Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr" gleich in mehreren Sprachen:

Albanisch: Gézuar Krishlindjet Vitin e Ri

Bulgarisch: Vesela Koleda; Tchestita nova godina

Kroatisch: Sretan Božić i sretna Nova godina

Englisch: Merry Christmas & Happy New Year

Französisch: Joyeux Noël et Bonne Année

Griechisch: Kala Christougenna Kieftihismenos O Kenourios Chronos

Ungarisch: Kellemes Karacsonyiunnepeket & Boldog Új Évet

Italienisch: Buon Natale e Felice Anno Nuovo

Polnisch: Wesolych Swiat i Szczesliwego Nowego Roku

Rumänisch: Craciun fericit si un An Nou fericit

Russisch: Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva i s Novim Godom

Serbisch: Hristos se rodi

Spanisch: Feliz Navidad y Próspero Año Nuevo

Thailändisch: Suksan Wan Christmas lae Sawadee Pee Mai

Türkisch: Noeliniz Ve Yeni Yiliniz Kutlu Olsun

Wie feiert man Weihnachten woanders? - KW 51

Wie feiert man Weihnachten woanders?

Weihnachtsessen erst nach Mitternacht

Die 34-jährige Sandra Lückert Leon, in Trujillo in Peru geboren, pflegt Weihnachtsbräuche, wie sie in dem rund 11.000 Kilometer entfernten lateinamerikanischen Land üblich und traditionell sind: Schon Wochen vor dem Fest wird Paneton gekauft, ein traditioneller Schokoladenkuchen, gefüllt mit einer Art Gummibärchen und Rosinen. „An Weihnachten gehen im katholischen Peru fast alle Menschen in die Kirche“, berichtet Sandra Lückert Leon, gelernte Schreinerin und jetzt Diplom-Restauratorin für archäologisches und historisches Kulturgut.

Nach der Mitternachtsmesse am 24. Dezember trifft man sich zu Hause, ob arm oder reich, wo das vorbereitete Weihnachtsessen wartet. „Es wird im erweiterten Familienkreis serviert und geteilt“, so die junge Frau, die im Waghäuseler Verein für Dialog, Integration und Freundschaft mitarbeitet. Typischerweise gibt es Truthahn, heiße Schokolade und Weihnachtsbrot. Vor der Mahlzeit beten die Eltern und bitten um Gottes Segen für die ganze Familie. Und auch dafür, dass im nächsten Jahr alle Angehörigen wieder beisammen sein können. Die Versammelten umarmen sich und wünschen sich gegenseitig frohe Weihnachten und ein gutes Jahr. Weihnachtszeit in Peru bedeutet, dass man sich, je nach Wohnort, entweder in der Regenzeit befindet oder im Hochsommer.

Mit dem Projekt „AsS“ erfolgreich gegen Jugendarbeitslosigkeit - KW 50

Mit dem Projekt „AsS“ erfolgreich gegen Jugendarbeitslosigkeit

Zu der Monatsversammlung begrüßte die Vorsitzende, Stadträtin Ebru Baz, zahlreiche Mitglieder und Freunde, darunter als Gäste Herr Kehrhahn, Frau Kratzmaier und Herr Stockenberger von der Caritas Bruchsal. Dabei hatte der Integrationsverein Waghäusel die Gelegenheit, das Projekt „AsS“ kennen zu lernen.

 Um den hohen Anteil jugendlicher Arbeitsloser etwas nach unten zu drücken, hat die Caritas 2003 das Projekt „AsS“ gestartet. Große und rasche Erfolge gibt es nicht, dafür gelegentlich kleine, die mit Ausdauer erkämpft werden müssen. Im Zusammenwirken von Caritas, Arbeitsamt, „Paten“ und Betrieben gelang es inzwischen, schon so manchem Jugendlichen zu helfen. Ein recht beschwerlicher Weg ist mitunter zurückzulegen, bis einem arbeitslosen Teenager ein Ausbildungs- oder Arbeitsplatz vermittelt ist.

Dank der Initiative "AsS" (Ausbildung/ Arbeit statt Stütze) konnte bislang immerhin einem Drittel der betroffenen Heranwachsenden eine berufliche Perspektive eröffnet werden. Hinter dem Kürzel „AsS“ verbirgt sich die "soziale Betreuung zur Hinführung an Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen". Mit neuen Ideen wollen die AsS-Verantwortlichen der bestehenden hohen Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Leibe rücken.

Zunächst geht es bei der Umsetzung des Projekts AsS darum, "Paten" in der Bevölkerung und in der Geschäftswelt zu finden, die bereit sind, diese Jugendlichen beim Start ins Berufsleben ehrenamtlich zu unterstützen. Ihnen soll bei der Vorbereitung zur Arbeitsaufnahme und bei der Suche nach einem Arbeits- oder Ausbildungsplatz auf diese Weise geholfen werden. Oftmals gelingt es, aufgrund persönlichen Engagements oder bestehender Verbindungen zu Betrieben einem jungen Menschen eine berufliche Zukunft zu geben. Was für den Integrationsverein wichtig ist: Es sind auch sehr viele Migranten in diesem Projekt vertreten.

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