Dienstag, Juni 28, 2022

Zusammenarbeit mit "Senegalhilfe" - KW 31

Zusammenarbeit mit "Senegalhilfe"

Der Verein für Dialog, Integration und Freundschaft Waghäusel will eng mit der seit 15 Jahren bestehenden "Kinderhilfe Senegal" zusammenarbeiten. Diese Zusamenarbeit vereinbarten die Vorsitzenden Elvira Fischer und Ebru Baz in Altlußheim mit ihren jeweiligen Führungsteams (siehe Bild).

Der Hilfsorganisation "Senegalhilfe" gehören Mitglieder aus der ganzen Region an. Der Verein widmet sich drei Aufgabenfeldern: Unterstützung für eine bessere medizinische Versorgung, Übernahme von Patenschaften und Kampf gegen den Hunger.

Die Säuglingssterblichkeit liegt bei bei rund acht Prozent. Seit Jahren beteiligt sich der Verein finanziell an einer Krankenstation. Der Staat steuert nur 1.000 Euro pro Jahr für Medikamente bei. Einen Arzt gibt es nicht, aber einen Krankenpfleger. Alle Ausgaben muss die Krankenstation allein erwirtschaften, die im Jahr von 6.000 Menschen aufgesucht wird. Damit dringend notwendige Medikamente gekauft werden können, stellt die "Kinderhilfe Senegal" immer wieder Geld zur Verfügung.

Im Laufe der letzten Jahre hat die "Kinderhilfe Senegal" ihre Aktivitäten weiter verstärkt. Da es keine staatliche Hilfe bei Arbeitslosigkeit oder Krankheit gibt, sind viele Familien auf Almosen angewiesen, um ihre Kinder satt zu bekommen. Vorgenommen hat sich die "Kinderhilfe" auch, eine Vielzahl medizinischer Geräte anzuschaffen, die im Senegal, in einem der ärmsten Länder Afrikas, eingesetzt werden sollen.

Nach persönlichen Erfahrungen mit den teils katastrophalen Lebensbedingungen in Afrika war 1994 von den Eheleuten Harry und Elvira Fischer der eingetragene Verein „Kinderhilfe Senegal“ gegründet worden. 17 Frauen und Männer schlossen sich damals zusammen.  

Finanziert wird die "Senegalhilfe" durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Erlöse von Veranstaltungen. Außerdem unterhält der Verein mehrere Patenschaften, um Kindern einen Schulbesuch zu ermöglichen. Die Übernahme einer solchen Patenschaft kostet 16 Euro pro Monat. 

Unterstützung für Senegalhilfe / Gute Wünsche - KW 30

Unterstützung für "Senegalhilfe"

Der Verein "Kinderhilfe Senegal" 1994 lädt zu einem regionalen "Hoffest" ein. Am Samstag, 25. Juli, gibt es beim "Hexenhäuschen" in Altlußheim ein Hoffest zugunsten der Kinderhilfe Senegal. Geboten wird ein riesiger Bücherflohmarkt. Um 13 und 14.30 Uhr tritt die Trommelgruppe "Satee Kooma" mit verschiedenen Trommelinstrumenten und westafrikanischen Trommelrhythmen auf. Die Kinderhilfe Senegal bietet Dampfnudeln und Kartoffelsuppe, Kaffee und Kuchen für die Gäste an. Der gesamte Erlös ist für Senegal bestimmt. Der "Integrationsverein" unterstützt die "Kinderhilfe Senegal", mit der er freundschaftlich verbunden ist, und besucht die Veranstaltung. Anmeldungen unserer Mitglieder bitte bei Ebru Baz.

Gute Wünsche

Der Integrationsverein wünscht allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, den Erwachsenen und den Jugendlichen und Kindern, eine schöne erholsame Urlaubs- und Ferienzeit.

Neues Logo - Bericht in Yeni Posta - KW 28

Neues Logo

Ein Logo hat sich der "Verein für Dialog, Integration und Freundschaft" zugelegt. Es zeigt die Erdkugel mit den Vertretern der Kontinente. Nach der Gliederung der Kontinente unterteilt sich die Erde  in sechs Kontinente: Europa, Amerika, Asien, Afrika, Australien und Antartika. Zu sehen sind Menschen in verschiedenen Farben, die auf die Verschiedenheit der Rassen hinweisen. 

Bericht in Yeni Posta

Auch die große internationale Zeitung "Yeni Posta" berichtete über die Aktivitäten des Vereins und die Arbeit der Vorsitzenden Ebru Baz. Es ist inzwischen schon das dritte Mal, dass die internationale Presse ihren Blick nach Waghäusel auf den "Integrationsverein" gerichtet hat.

"Integrationsverein" will offensive Arbeit leisten/ Ärger mit der rechten Szene (Fortsetzung des Berichts über die Veranstaltung des Vereins für Dialog, Integration und Freundschaft) - KW 27

"Integrationsverein" will offensive Arbeit leisten/ Ärger mit der rechten Szene (Fortsetzung des Berichts über die Veranstaltung des Vereins für Dialog, Integration und Freundschaft)

Ausdrücklich betonen die Verantwortlichen, dass es auch darum gehe, Misstrauen und Vorurteilen entgegenzuwirken. "Religiöse oder ethnische Einschränkungen gibt es bei uns nicht", hob die stellvertretende Vorsitzende Tanja Adam hervor: Der Integrationsverein integriere Muslime und Christen, Nichtgläubige und Andersgläubige.

Derzeit arbeiten meist vorwiegend jüngere Frauen und Männer mit türkischer, polnischer, kroatischer, ukrainischer, US-amerikanischer und deutscher Abstammung mit. Geknüpft sind bereits Verbindungen mit weiteren Nationalitäten. "Wir versuchen immer wieder klar zu machen: Unsere gemeinsame Heimat heißt Europa, Deutschland, Baden-Württemberg und Waghäusel."

Ungemach bereitet dem neuen Verein die rechte Szene, die versucht, mit Mails, Briefen, Internetauftritten und gezielten Falschinformationen auf sich aufmerksam zu machen und den Integrationsverein herabzuwürdigen. "Doch das Ganze führt nur zu einem besseren Zusammenhalt und zu mehr Mitgliedern", betont die Vorsitzende Ebru Baz. Dialog, Integration und Freundschaft passen nicht  ins politisch-rechte "Feindbild".

Derzeit wird noch die Frage diskutiert, ob es sinnvoll wäre, ein gemeinsames "Aktionsbündnis gegen rechts" auf die Beine zu stellen, das auch fremdenfeindlichen Tendenzen entgegentritt.

"Integrationsverein" will offensive Arbeit leisten - KW 26

"Integrationsverein" will offensive Arbeit leisten

Wichtig ist dem "Integrationsverein", auch in Kontakt mit Waghäuseler Vereinen, Gruppen und Institutionen zu treten, die ähnliche Ziele verfolgen, wie sie schon der Name des Vereins aufweist: Dialog, Integration und Freundschaft. Konkret: Der Integrationsverein will auf Frauengruppen und religiöse Gemeinschaften, auf Verantwortlichen in Kindergärten und Schulen zugehen. In einer Versammlung sprachen sich die Mitglieder dafür aus, eine "offensive Arbeit" in der Stadt zu leisten.

Derzeit ist der "Verein für Dialog, Integration und Freundschaft" dabei, ein Aktionsprogramm für das zweite Halbjahr 2009 und für das Jahr 2010 zu erstellen. Verschiedene öffentlichkeitswirksame Termine sind vorgesehen, kündigte die Vorsitzende Ebru Baz an. Auch weiterhin steigert der Verein seine Mitgliederzahlen. Dass Integration ein generationenübergreifendes Thema ist, zeigt die Tatsache, dass das Altersspektrum von 14 bis 86 Jahren reicht. Interessant ist dabei, dass sich nicht nur Mitbürger mit Migrationshintergrund engagieren. Zwischenzeitlich wird die Zahl der Unterstützer ohne Migrationshintergrund aus Waghäusel, Kirrlach und Wiesental immer größer.

Im Ausbau der Sprachförderung sieht der Integrationsverein eine "nicht unerhebliche Aufgabe, insbesondere mit Blick auf die Zukunft." Die Verantwortlichen wollen sich auch darum bemühen, ab 2010 am Ferienprogramm der Stadt und am Straßenfest teilzunehmen. Im nächsten Jahr soll das 2009 so erfolgreiche "Benefiz-Hoffest der Kulturen" wiederholt werden.

Scroll to top